ACO12716 Belenus Quartett - Streichquartette - Schubert & Schnyder

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Franz Schubert Streichquartett in E-Dur D 353 – op. post. 125,2 (1816)

1 I. Allegro con fuoco   8:02

2 II. Andante   6:22

3 III. Allegro vivace   3:07

4 IV. Rondo. Allegro vivace   5:12  

Daniel Schnyder Streichquartett Nr. 4 – GREAT PLACES (2006/7)

5 Shanghai 1928

6 Adventure I   4:18

7 Havana 1952 / Adventure II  2:28

8 Paris 1901   2:40

9 Casablanca 1933   1:10

10 New York 1964   1:56  

Franz Schubert Streichquartett in B-Dur D 112 – op. post. 168 (1814)

11 Allegro ma non troppo   13:25

12 Andante sostenuto   7:33

13 Minuetto. Allegro   4:57

14 Presto    5:12  

Belenus Quartett

Seraina Pfenninger Violine I

Anne Battegay Violine II

Esther Fritzsche Viola

Jonas Vischi Violoncello  

 

Eine Koproduktion mit Radio SRF 2 Kultur  

 

Raritäten und Neuheiten Der Erfolg am Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ vom Februar 2015 war für das Belenus Quartett Anlass und Motivation, nach der ersten im Jahre 2012 veröffentlichen Debüt-CD eine weitere Einspielung zu produzieren, mit einem gemeinsamen Anliegen: Die beiden Schwerpunkte des Wettbewerbs – Schubert und die Moderne – zu thematisieren. Daniel Schnyders modernes und sehr abwechslungsreich gelungenes Werk „Great Places“ ist für das Quartett seit einiger Zeit ein wesentlicher Bestandteil und Begleiter in Konzerten. Mit seiner kompositorischen Diversität im Klang und seinen charakteristischen Stadtbildern führt uns Schnyder durch jazzige, orientalische und französische Klänge. Auf der anderen Seite besitzt Schuberts Musik für das Quartett eine Anziehungskraft wie keine andere und es taucht deshalb ein in den Facettenreichtum zweier früher Schubert Streichquartette. Von seinen elf frühen Streichquartetten sind einige sehr selten gespielt und aufgenommen: Vor allem jenes in E-Dur D353 war eine Entdeckung. Obwohl es zwei Jahre später komponiert wurde, kommt es in seiner Frische jugendlicher und man könnte fast sagen, etwas unreifer daher als das Streichquartett in B-Dur D112. Dieses hingegen, obwohl früher komponiert, lässt bereits auf die spätere Abgründigkeit und innere Zerrissenheit Schuberts schließen. Es beeindrucken zwei zwar zeitlich so nahe beieinander liegende und doch so gegensätzliche Werke. Der Facettenreichtum seines Schaffens löst hoffentlich das eine oder andere Staunen über seine weniger gespielten Quartette aus.

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